Die Funktionsweise, kurz erklärt
Die Gäste stellen sich auf eine Plattform. Ein motorisierter Arm mit Kamera oder Smartphone umkreist sie und zeichnet durchgehend auf. Die Software legt dann die typische Bearbeitung darüber, also Geschwindigkeitswechsel in die Zeitlupe, die alle Slow Motion nennen, dazu Musik und gebrandete Overlays, und liefert den fertigen Clip per QR-Code oder Link auf das Handy des Gastes, bevor er die Plattform verlassen hat. Das Ergebnis ist immer ein Video von 10 bis 20 Sekunden, kein Foto: Darin steckt der ganze Unterschied zur klassischen Fotobox.
Es gibt drei physische Formate: die klassische Drehplattform (80 oder 100 cm), die Basis mit Infinity-Spiegel und einem Boden aus Sicherheitsglas für bis zu 250 kg und das System mit Deckenarm, bei dem ein Arm von oben filmt und nichts auf dem Boden steht. Alle drei finden Sie in unserem Sortiment an 360 Grad Fotoboxen.
Warum Events sie buchen
Das Ergebnis ist nativer Social-Content. Ein Fotostreifen lebt am Kühlschrank, ein 360 Grad Clip wird binnen Minuten gepostet, markiert und von Menschen gesehen, die nicht auf dem Event waren, und genau dafür zahlen Brautpaare und Marken. Diese Reichweite ist der Grund, warum 360 Grad Erlebnisse die höchsten Sätze aller Fotobox-Formate erzielen.
Die Softwarehälfte
Die Hardware dreht sich, aber alles, was die Gäste tatsächlich sehen, kommt aus der App: Aufnahme, Effekte, Musik, Teilen. Sie gut zu wählen zählt genauso viel wie die Plattform, und unser Ratgeber zur 360 App behandelt die Kriterien und die App, die wir auf unseren eigenen Plattformen konfigurieren.
Die 360 Grad Fotobox auf der Hochzeit
Auf Hochzeiten läuft das Format anders als auf einer Markenaktivierung. Die Plattform steht am besten neben der Tanzfläche und startet nach dem Essen, weil die Gäste dann mitmachen, statt zuzuschauen. Die Musik im Clip legt der Betreiber vorher fest, damit sie zum Fest passt und nicht zum Standard-Track der App, und der Schleier oder das Sakko in Zeitlupe ist das Bild, das am nächsten Tag geteilt wird. Rechnen Sie mit rund drei Metern freier Fläche und einer Person, die auf den Abstand zum Arm achtet.
Was sie kostet
Professionelle Plattformen beginnen bei 2.771 € zzgl. MwSt., Systeme mit Deckenarm ab 3.389 €. Den vollen Preisrahmen samt laufender Kosten finden Sie unter was eine Fotobox kostet, und wenn Sie es als Geschäftsidee prüfen, lesen Sie wie man ein Fotobox-Geschäft startet.